München, 22.02. 2007 00:20; News-Ticker.org
Private Equity – Wachstumsmotor der Wirtschaft Was ist Private Equity?
Private Equity ist eine Finanzierungsart, welche nicht börsennotierten Unternehmen Eigenkapital zur Verfügung stellt. Es wird im Allgemeinen dazu benutzt, neue Technologien zu entwickeln, das Betriebskapital zu erhöhen, Akquisitionen durchzuführen oder die Bilanz eines Unternehmens zu stärken. Mehr über Private Equity und die Zeichnungsmöglichkeiten der besten Private Equity Fonds bei der GZ-Invest (Geld zielgenau anlegen) erfahren Sie auf den folgenden beiden Seiten. Selbstverständlich erhalten Sie von uns eine hervorragende Beratung zu Private Equity.
Private Equity Beteiligungsformen
- Direktinvestitionen
- Dachfonds
- Buyout Fonds
- Mezzanine Kapital
- Venture Capital
Direktinvestionen Bei dieser Private Equity Finanzierungsform stellen die Private Equity Investoren nicht nur ihr Kapital zur Verfügung, sondern bieten zusätzliche Nutzen durch ihr Know-how und ihre Unterstützung der Beteiligungsunternehmen in Fragen der Finanzierung, der Unternehmensführung, sowie bei Strategie und Personalentscheidungen. Als Teilhaber handeln die Investoren einen gewissen Zinssatz mit den Gründern oder den Frühphasenfinanziers aus. Nach einer eingehenden Prüfung und Abschluss der Verhandlungsphase geben die Investoren ihre Kapitalzusage, welche in mehreren Finanzierungsrunden von den Unternehmen abgerufen werden kann. Ihre Anteile m Unternehmen verkaufen die Investoren meist schon nach wenigen Jahren. Der Verkauf von Private Equity Beteiligungen geschieht meist durch die Veräußerung der Unternehmensanteile an einem industriellen Investor über den Secundärmarkt oder über den Börsengang des Unternehmens.
Dachfonds
Ein Dachfonds sammelt Kapital von Investoren ein und investiert das Geld in etwa 20 oder mehr Fonds. Dachfonds ermöglichen es den Anlegern, relativ schnell und einfach ein global diversifiziertes Portfolio zu investieren. Die Sicherheit ist stark erhöht, aber auf Kosten der Rendite durch zusätzliche Kosten.
Buyout Fonds Es gibt die Finanzierung von Unternehmensübernahmen durch Leveraged Buy-outs (LBOs) und Management-Buy-outs (MBOs). Hier werden etablierte Unternehmen oder Teile von ihnen durch Private-Equity-Unternehmen (LBO) oder das existierende Management (MBO) übernommen. Der Kauf wird in der Regel zu einem großen Teil durch Fremdkapital finanziert, das durch das Vermögen der übernommenen Gesellschaft besichert wird. Geschieht dies mit einer börsennotierten Firma, spricht man auch von going private. Begründet werden diese Transaktionen auf Käuferseite mit dem ineffizienten Einsatz des Kapitals, also einer relativ geringen Eigenkapitalrendite.
Mezzanine Kapital
Mezzanine-Kapital oder Mezzanine-Finanzierungen (abgeleitet aus der Architektur i. S. v. Zwischengeschoss) beschreibt als Sammelbegriff Finanzierungsarten, die in ihren rechtlichen und wirtschaftlichen Ausgestaltungen eine Mischform zwischen Eigen- und Fremdkapital darstellen. Dabei wird in der klassischen Variante einem Unternehmen wirtschaftliches und/oder bilanzielles Eigenkapital zugeführt, ohne den Kapitalgebern Stimm- oder Einflussnahmerechte bzw. Residualansprüche wie den echten Gesellschaftern zu gewähren. Hierzu gehört beispielsweise die Nachfolge von familiengeführten Unternehmen oder das so genannte Buyout eines Unternehmens durch ein erfahrenes Managementteam.
Einige Beispiele für erfolgreiche Private Equity Beteiligungen: MTU, Celanese, Premiere, Auto-Teile-Unger, Nordsee, Rodenstock
Venture Capital
Venture Capital ist eine spezielle Form des Private Equity und bezeichnet die Finanzierung junger Unternehmen in ihrer Frühphase, auch Early Stage genannt.
Warum sind Private Equity Fonds so luktrativ? Eine hohe Rendite im zweistelligen Bereich und der bereits in der Regel vollständig verbrauchte Sparerfreibetrag sprechen für eine Beteiligung an Private Equity Fonds. Bei den Private Equity Dachfonds haben Anleger zudem durch die breite Streuung auf mehrere Fonds und verschiedene Investionszeitpunkte die grösstmögliche Streuung ihrer Anlageform erreicht, da das Totalausfallrisiko bei nahezu 1% bei höchstmöglicher Renditechance liegt. Ebenfalls empfehlenswert ist ein direktinvestierender Fonds im Private Equity Bereich. Mit direktem Zugriff auf die Zielunternehmen kann das Fondsmanagement bei ungewünschten Entwicklungen richtungsweisend eingreifen. Die entscheidenden Kriterien für einen erfolgsversprechenden PE-Fonds sind u. a. die Art der Beteiligung, das Investitonsobjekt und das Investitionsziel. Wie entsteht die Rendite? Was sind die Alleinstellungsmerkmale des Fonds? Wer gehört zum Fondsmanagment? Gibt es einen Mittelverwendungskontrolleur und einen Treuhänder? Ist der Fonds gewerblich oder vermögensverwaltend?
Sind Namen wie RWB, König & Cie, Bayernareal, BVT, DCM AG, Fidura, Hannover Leasing, HCI, Infraplan, KGAL, Lloyd Fonds AG, MIDAS, Nordcapital und Rising Star AG alleine die Topquartiel in der Branche der Private Equity Fonds? Diese und weitere Fragen kann Ihnen nur ein unabhängiger Kapitalanlagespezialist mit langjähriger Branchenerfahrung beantworten.
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