Norbert Blüm, Arbeitsminister a.D. sagte damals: "Die Rente ist sicher" -
heute wissen wir: Es war vielleicht die größte Lüge im
Nachkriegsdeutschland.Ironisch dabei ist, dass unsere Politiker gerade in
diesen Tagen erneut das umlagefinanzierte
Rentensystem (HIER KLICKEN) als Rettungssystem der Finanzkrise
loben!
Unsere Bundeskanzlerin
und Ihr Finanzminister sagten dem Volk Anfang Oktober 2008 zu: "Unsere
Ersparnisse auf Girokonten, Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und Sparbüchern"
seien sicher. Übrigens: Dieser Erklärung beinhaltet kein einziges Geschäftskonto
von Selbständigen oder Unternehmen!
Finden Sie es nicht merkwürdig , wie man für ein Vermögen von 586 Milliarden Euro in Deutschland eine Patronatserklärung
ohne gesetzlich notwendige Haushaltsbeschlüsse und ohne tatsächlich dafür
hinterlegte Gelder im Staatshaushalt (überwiegend Ihr
Steuergeld) pauschal und faktisch bürgen kann? Die Wahrheit dahinter ist: Das
Abräumen von Girokonten und Spargeldern in Deutschland soll verhindert werden,
da wir uns sonst längst in der finanziellen Steinzeit befänden! Die Finanzkrise
des Jahres 1929 wäre in diesem Fall als harmlos zu
bezeichnen.
Was Sie wissen sollten: Der Einlagensicherungsfonds in
Deutschland ist mit nur knapp 4,6 Milliarden Euro gefüllt (Stand
08/2008).
Alleine die Pleite der deutschen Tochter der insolventen Investmentbank
Lehmann Brothers hat die Reserven des deutschen Einlagensicherungsfonds und
deren Kunden nahezu aufgezehrt! Anders ausgedrückt:
Im Einlagensicherungsfonds sind im besten
Fall gerade einmal 0,8% (Basis 568 Milliarden Euro) der Einlagen in
Deutschland abgesichert! Eine schlechter Scherz dabei von einem
"Vollkaskoschutz der Einlagen" seitens der Verbraucherschützer in den letzten
Jahren in Deutschland zu sprechen! Am Beispiel des mehr als kleinlichen
Verhaltens der grossen Banken bei den Verhandlungen zur Rettung der fast
insolventen Hypo Real Estate, wo die Banken um Plus oder Minus eine Millarde
mehr oder weniger gefeilscht haben, erhalten Sie eine kleine
Vorschau, wie "ERNST" es die Banken mit Ihrem Geld dann meinen werden, wenn der
Einlagensicherungsfonds nicht mehr ausreicht...
Wenn sich Banken in Deutschland und weltweit aktuell selber
untereinander keine Gelder mehr leihen (Interbankenhandel steht still), weil Sie
sich gegenseitig nicht mehr trauen, trauen dann Sie weiterhin Ihrer Bank und den
Aussagen von deren oft selbst ahnungslosen
Mitarbeitern?
Stichwort Hypo Real Estate: Die Rettung des größten
Deutschen Immobilienfinanzierers, ohne den kein Immobilienkredit in Deutschland
mehr sicher wäre, kostet Sie als Steuerzahler, wenn die Bürgschaft der
Regierung eingelöst werden muss, bis zu 30 Milliarden
Euro! Die Privatbanken, sowie Sparkassen und Volks und
Raiffeisenbanken steuern nochmals 30 Milliarden Euro reales Geld, nicht zuletzt
aus Ihren Einlagen, bei!
Sparkassen stehen laut Satzung gegenseitig füreinander ein! Macht
dies Ihr Geld sicherer? Vergessen Sie dabei nicht, dass nur die Bayerische Landesbank (gehört den Sparkassen) mehr als 8 Milliarden Euro
Kreditausfälle durch die Finanzkrise erlitten hat. IKB-Pleite: Eine Kreditlinie von 8,1 Mrd. Euro musste
die staatliche KfW (gehört dem Steuerzahler) garantieren, damit die faktische
insolvente IKB nicht in die Bredouille gerät. Hinzu kam ein Hilfspaket in Höhe
von realen 3,5 Milliarden Euro, dass die KfW zusammen mit
privaten Banken und den Sparkassen zur Verfügung stellte. Am Ende half
alles nicht: Die KfW-Bankengruppe und Lone Star kauften schlieslich die IKB.
Nach Angaben der KfW wurde die IKB für eine Summe im "unteren dreistelligen
Millionenbereich" verkauft. Laut der Zeitschrift "Spiegel" betrug der Kaufpreis
150 Millionen Euro und das bei einer Bilanzsumme im Jahr 2007 von
40 Milliarden Euro: Also ein Verkauf zu 0,375% der Bilanzsumme 2007. So
vernichtet man Arbeitsplätze und Steuergeld! Sie sollten wissen, dass die Anteilseigner der Landesbanken, auch
IKB, in Deutschland überwiegend Sparkassen und die Länder sind: Diese
müssen natürlich diese Millardenschäden jetzt bezahlen. Weiteres
Stichwort: Hypo Reals Estate (siehe oben) Auch hier betragen die Schulden
alleine schon mehr als der gesamte Einlagensicherungfonds in
Deutschland. Der Fall "Sachsen LB" bzw. sächsische Landesbank (gehört den Sparkassen):
Mitte August 2008 wurde bekannt, dass die Sachsen LB, die sächsische
Landesbank, in eine Krise geraten war, aus der ihr nur durch Bereitstellung von 17,3 Milliarden Euro geholfen werden konnte.
Die Rettungsaktion wurde von einem Pool der Sparkassen-Finanzgruppe organisiert,
nachdem der Investment-Ableger der Sachsen LB, Ormond Quay, wegen
seiner Beteiligung an amerikanischen Subprime-Hypotheken in eine
Liquiditätskrise geraten war. "Die anhaltende Marktstörung beim Absatz
von Asset Backed Commercial Papers hat zu Zweifeln hinsichtlich der
Sicherstellung der Refinanzierung des von der Sachsen LB Europe plc.
betreuten Conduits Ormond Quay mit einem Volumen von 17,3 Mrd. Euro
geführt", gab die Sachsen LB in einer Presseerklärung bekannt. Ist Ihr Geld bei einer Sparkasse also
wirklich "sicher"? Was bedeutet dieses Wort denn eigentlich? Nicht
zu vergessen bleibt natürlich auch die peinlichste
Überweisung in der Geschichte Deutschlands von der KFW "Kreditanstalt für
Wertverlust" in Höhe von "nur" 350 Millionen € an die bereits insolvente
Bank Lehman Brothers. Wie intelligent müssen Vorstände u. Politiker im
Aufsichtsrat dieser Bank sein? Wie intelligent sind
die uns regierenden Politiker in den Aufsichtsräten der Banken wirklich -
aktuelle Studie: HIER KLICKEN? Keine Angst, es wurde sicher gestellt, das
die 350 Millionen Euro Überweisung gedeckt erfolgten und zwar durch Sie als
Deutschen Steuerzahler! Ist Ihr Geld auf
einer Sparkassen wirklich sicher oder sicherer?
Und wie steht es mit den Volks- und Raiffeisenbanken - Hilfe zur
Selbsthilfe oder "Subsidaritätsprinzip" sind hier die Schlagworte: Das
Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken, die DZ BANK, mußte 1,4
Milliarden Euro in 2007 durch die US-Hypothekenkrise abschreiben. Hinzu
kommt seit September 2008 ein weiterer Betrag von mehrerern Milliarden
Euro durch die Lehman Brothers Pleite. Die Bank ist schwer angeschlagen. Die Anteilseigner der DZ BANK sind die Volks- und Raiffeisenbanken
in Deutschland! Zwischen 500 und 700 Millionen Euro des Lehman Verlusts für
die DZ BANK sollen die rund 1230 Volks- und Raiffeisenbanken und andere
genossenschaftlich organisierte Kreditinstitute tragen. 1,4 Milliarden Verlust
aus 2007 zzgl. 700 Millionen aus 2008 = 2,1 Milliarden Euro für die
Anteilseigner, also die Volks- und/oder Raiffeisenbanken. Natürlich müssen auch die Volks- und Raiffeisenbanken mit zu den
3,5 Milliarden Euro Gelder an zu der IKB Pleite beisteuern... Weiteres
Stichwort: Hypo Reals Estate (siehe oben) Ist Ihr Geld
bei Volks- und Raiffeisenbanken wirklich sicherer? Was bedeutet dieses Wort denn
eigentlich?
Unverantwortlich an den deutschen Bankenpleiten und Krisen
ist, dass gerade die Landesbanken und Mittelstandsbanken, welche die
Wirtschaftskraft in der Region bei den Unternehmen durch Kredite fördern sollte,
fleissig mit Hedgefonds, Asset Backed Securities (ABS) und anderen künstlichen
Finanzwetten (Derivaten) zur Eigenkapitalbeschaffung gezockt haben ohne
Konsequenzen und Einrede von irgendeinem wirksamen Aufsichtsorgan!Auch der Bürger durfte fleissig bei den Sparkassen und den
Privatbanken im Rahmen "sicherer" Altersvorsorgeprogramme durch
"Garantie-Zertifikate" profitieren oder besser gesagt: Verlieren (Lehman
Brothers lässt grüssen). Dabei muss natürlich der geschädigte Anleger
seiner Bank beweisen, dass er falsch beraten wurde - bitte innerhalb von 3
Jahren (gesetzlich so geregelte "Umkehr der
Beweislast").
Stichwort: Pleite der "Kaupthing Bank" – Islands größter
ehemaliger Privatbank: Deutsche garantiehungrige
und sicherheitsorientierte Kunden haben hier fleissig in der Frankfurter
Niederlassung Tagesgeld von mehr als 300 Millionen Euro zu vermeindlichen
attraktiven Konditionen von zu 6,1% angelegt. Der isländische
Einlagensicherungsfonds greift leider nur in Höhe von 100 Millionen Euro.
Deutsche Kunden müssen mit einem Teilverlust von mindestens 2/3 Ihres Geldes bis
hin zum Totalverlust rechnen! Anwälte werden
empfohlen...
Auch das
Wort "Investmentbanking" bzw. "Investmentbanken" muß eigentlich neu definiert
werden: Alle 5 renomierten Investmentbanken der Welt sind nämlich faktisch
insolvent! Die USA reagierten in diesen Tagen mit einem staatlichen Rettungsplan
von unglaublichen "700 Milliarden Euro" darauf...Und die Inflationsrate? Welche Auswirkungen haben Billionen von gedruckten Euro weltweit, denen kein realer Gegenwert gegenüber steht? Bisher war die Inflation in Deutschland bei rund 3% pro Jahr laut offiziellen Statistiken anzusetzen. Realistische Schätzungen gehen nach einer kurzfristigen Deflation wegen der Finanzkrise von einer folgenden Inflation mit einer jährlichen Teuerungsrate von mindestens 5% bis 7% pro Jahr aus. Das bedeutet, dass ein Durchschnittsverdiener mit 1.500 Euro Netto nicht mehr 1,2 Millionen Euro im Alter benötigt, um mit gleichem Geld monatlich "überleben" zu können, sondern mind. 3 Millionen Euro oder mehr. Glück auf lieber Bürger! Folgen Sie meinen AUsführungen durch nachfolgenden Film, der Ihnen dieses Sachzusammenhang am Beispiel von 3% Inflationsrate erklärt:
Aktienfonds oder Aktien sind seriöser oder besser als geschlossene Fonds
hörten wir immer wieder. Wirklich? Die Auswirkungen auf Unternehmen und die
Wirtschaft durch die Bankenkrise kommen erst noch auf uns
zu...
Fazit der GZ-Invest und immer währendes Leitmotiv unserer Firma:
-
Garantien sind immer nur so gut wie Ihr Garantiegeber und diese sind in
diesen Zeiten alle mehr als angeschlagen!
-
Sicherheit? Was ist denn Sicherheit? Die einzige wahre Sicherheit ist die
Streuuung auf viele verteilte Risiken und Chancen!
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