Eine Fondsfinanzierung, auch Beteiligungskredit oder Anteilfinanzierung genannt, kann bei einer guten Bonität im Zusammenhang mit dem Abschluß eines geschlossenen Fonds oder einem Private Placement sinnvoll sein. Definition: Es ist die Möglichkeit für einen Anleger zur Finanzierung eines Teiles seiner Zeichnungssumme in einem geschlossenen Fonds mit Fremdkapital (also einem Bankkredit). Der Kredit wird in der Regel bis zu 50.000 Euro unabhängig von der Bonität des Zeichners von einer Bank (z.B. bei der Donner & Reuschel AG) ausbezahlt. Man nennt dies ein Zinsdifferenzgeschäft mit dem "Leverage Effekt", da ein Anleger einen Geldbetrag als Kredit aufnimmt und dieses Geld in einen geschlossenen Fonds investiert, dessen Zinsen höher ausfallen als die Kosten für die Kreditaufnahme. Für eine Anteilsfinanzierung kommen grundsätzlich nur Fonds ohne "Blind Pool" Risiko und mit regelmässigen Ausschüttungen in Frage.
Achtung: Anteilfinanzierung erhöhen die naturgegebenen Risiken geschlossener Fonds erheblich und sind nur für erfahrenen und bonitätssstarke Investoren grundsätzlich überlegenswert. Absetzbare Zinsen spiele bei der Motivation einer Anteilsfinanzierung nicht selten eine Rolle.
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